Franz Schubert - Erl Konig
1,526 views · Published 3 September 2009 · 3:43 · Indexed 28 October 2026
Channel: efrainc23 · 2009 · Music
Franz Peter Schubert (1797 - 1828) Erl Konig, (Wer reitet so spät durch Nacht und Wind) Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind; Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm. Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht? Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. Du liebes Kind, komm, geh mit mir! Gar schöne Spiele spiel ich mit dir; Manch bunte Blumen sind an dem Strand, Meine Mutter hat manch gülden Gewand. Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht, Was Erlenkönig mir leise verspricht? Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind: In dürren Blättern säuselt der Wind. Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn? Meine Töchter sollen dich warten schön; Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn Und wiegen und tanzen und singen dich ein. Und wiegen und tanzen und singen dich ein. Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort Erlkönigs Töchter am düstern Ort? Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau: Es scheinen die alten Weiden so grau. Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt; Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt. Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an! Erlkönig hat mir ein Leids getan! Dem Vater grauset's, er reitet geschwind, Er hält in Armen das ächzende Kind, Erreicht den Hof mit Müh' und Not: In seinen Armen das Kind war tot.
More from this channel
-
2:48
Novembers doom - Dance of the leaves
-
2:11
Novembers doom - Serenity Forgotten
-
6:43
Johann Sebastian Bach - Liebster Gott, wenn werd ich sterben
-
4:52
Henry Purcell - O solitude, my sweetest choice!
-
3:12
Hugo Wolf - Die bakehrte
-
2:51
Francesco Tosti - a vuchella
-
2:22
Juan Vásquez - Que yo, mi madre, yo
-
5:29
Antonio Vivaldi - Che fè, che amor - Ottone in Villa (Aria)